Morphologische, hydrologische, chemische und physikalische Faktoren bestimmen die Zusammensetzung der Gewässerbiozönosen. Um diese Unterschiede bei der Bewertung des ökologischen Zustandes der Fließgewässer nach Wasserrahmenrichtlinie berücksichtigen zu können, werden die Gewässer gruppiert - also Gewässertypen zugeordnet. Folgende Hauptkriterien, die für die Ausprägung der aquatischen Biozönosen entscheidend sind, wurden bundesweit nach den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie festgelegt: · Gewässergröße (Bach, Fluss, Strom) · Geologie (silikatisch/karbonatisch) · Substrat (Fein-/Grobmaterial) · Höhenlage (Alpen/ Mittelgebirge/Flachland)
Für Rheinland-Pfalz ergeben sich daher neun biozönotische Gewässertypen.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1978 , gegenwärtige Aktualität unklar
Luftmessnetz mit 26 Mehrkomponentenmessstationen in Rheinland-Pfalz zur kontinuierlichen Überwachung der Luftqualität und zur aktuellen Information der Schadstoffkonzentrationen in der Luft inkl. Ozon-Informationen.
An ausgewählten Waldstandorten werden Witterungsdaten erfasst. Diese werden durch die Agrarmeteorologie aktuell und rückwirkend unter www.wetter.rlp.de zur Verfügung gestellt.
Das Forstliche Umweltmonitoring ist ein bundes- und europaweit abgestimmtes System zur fortlaufenden Überwachung der Waldökosysteme und ihrer Belastung durch natürliche und anthropogene Stressfaktoren. Zum einen werden an einem landesweiten Gitternetz für das Land repräsentative Informationen zum Waldzustand und dessen Entwicklung erhoben (Waldzustandserhebung, Waldbodenzustandserhebung, Waldernährungserhebung). Zum anderen erfolgen an ausgewählten Dauerbeobachtungsflächen eingehende Untersuchungen zur Analyse der Ursache-Wirkungszusammenhänge und der in den Waldökosystemen ablaufenden Prozesse. Erfasst werden Belastungsfaktoren wie Luftschadstoffe, Witterungsverläufe, Insekten- oder Pilzbefall, der Wasser- und Bioelementhaushalt sowie eine Vielzahl von Vitalitätsindikatoren.