Die Bodendauerbeobachtung ist ein Instrument zur langfristigen Überwachung der Veränderungen von Bodenzuständen und Bodenfunktionen im Sinne des Bundes-Bodenschutzgesetzes. Die Boden-Dauerbeobachtungsflächen sind dabei ein Bestandteil einer medienübergreifenden - Luft, Klima, Boden, Bodenlebewelt, Wasser - Ökosystemforschung.
Das Klimaschutzmonitoring gemäß § 7 Landesklimaschutzgesetz verfolgt das Ziel, die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Rheinland-Pfalz, die Umsetzung der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes sowie die Umsetzung der Maßnahmen zur Erreichung einer klimaneutralen Landesverwaltung zu erfassen. Die Ergebnisse werden seit dem Jahr 2015 alle zwei Jahre als Kurzberichte im Rahmen der Energieberichte der Landesregierung sowie alle vier Jahre – ab dem Jahr 2017 – als zusammenfassende Berichte veröffentlicht.
Die Boden-Dauerbeobachtung ist ein Instrument zur langfristigen Erfassung von Veränderungen der Bodenzustände und von -funktionen. Sie ist damit ein Bestandteil einer medienübergreifenden - Luft, Klima, Boden, Bodenlebewelt, Wasser - Ökosystemforschung und in Rheinland-Pfalz in umfassende Monitoringprogramme der Forstverwaltung eingebunden.
Messergebnisse aus der Untersuchung von repräsentativen Lebensmitteln auf Schadstoffe zur Ermittlung von durchschnittlichen Aufnahmemengen von Pestiziden, Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen
Das Forstliche Umweltmonitoring ist ein bundes- und europaweit abgestimmtes System zur fortlaufenden Überwachung der Waldökosysteme und ihrer Belastung durch natürliche und anthropogene Stressfaktoren. Zum einen werden an einem landesweiten Gitternetz für das Land repräsentative Informationen zum Waldzustand und dessen Entwicklung erhoben (Waldzustandserhebung, Waldbodenzustandserhebung, Waldernährungserhebung). Zum anderen erfolgen an ausgewählten Dauerbeobachtungsflächen eingehende Untersuchungen zur Analyse der Ursache-Wirkungszusammenhänge und der in den Waldökosystemen ablaufenden Prozesse. Erfasst werden Belastungsfaktoren wie Luftschadstoffe, Witterungsverläufe, Insekten- oder Pilzbefall, der Wasser- und Bioelementhaushalt sowie eine Vielzahl von Vitalitätsindikatoren.
In Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) [1] wurden für die chemische Zustandsbewertung des Grundwassers in Rheinland-Pfalz (RP) in den Jahren 2011 und 2012 insgesamt 120 ausgewählte WRRL-Messstellen, die das oberflächennahe Grundwasser unter landwirtschaftlicher Nutzfläche erfassen, beprobt und auf 187 verschiedene Pflanzenschutzmittelwirkstoffe sowie deren Hauptabbauprodukte (PSM) untersucht.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.2002 , gegenwärtige Aktualität unklar
Landschaftsbezogene Analyse des Waldzustandes und der Waldentwicklung im Hinblick auf Multifunktionalität von Kulturlandschaften. Forschung und Monitoring in Großschutzgebieten (Biosphärenreservat Pfälzerwald, Nationalpark Hunsrück-Hochwald).