Seit 1978 überwacht das Landesamt für Umwelt (LfU) in Rheinland-Pfalz die Immissionsbelastung durch Luftschadstoffe. Zur Luftüberwachung werden sowohl kontinuierliche arbeitende Messeinrichtungen als auch diskontinuierliche Messungen mit Messfahrzeugen und mobilen Stationen eingesetzt. Die großräumige Belastung wird landesweit mit Hilfe des Zentralen Immissionsmessnetzes (ZIMEN) ermittelt. Hierfür stehen derzeit 26, repräsentativ über Rheinland-Pfalz verteilte Messstationen, zur Verfügung.
Das Forstliche Umweltmonitoring ist ein bundes- und europaweit abgestimmtes System zur fortlaufenden Überwachung der Waldökosysteme und ihrer Belastung durch natürliche und anthropogene Stressfaktoren. Zum einen werden an einem landesweiten Gitternetz für das Land repräsentative Informationen zum Waldzustand und dessen Entwicklung erhoben (Waldzustandserhebung, Waldbodenzustandserhebung, Waldernährungserhebung). Zum anderen erfolgen an ausgewählten Dauerbeobachtungsflächen eingehende Untersuchungen zur Analyse der Ursache-Wirkungszusammenhänge und der in den Waldökosystemen ablaufenden Prozesse. Erfasst werden Belastungsfaktoren wie Luftschadstoffe, Witterungsverläufe, Insekten- oder Pilzbefall, der Wasser- und Bioelementhaushalt sowie eine Vielzahl von Vitalitätsindikatoren.
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1984 , gegenwärtige Aktualität unklar
Der Waldzustandsbericht informiert über die aktuelle Situation der rheinland-pfälzischen Waldökosysteme und die Entwicklung der Waldschäden seit 1984. Er enthält nicht nur die Befunde der Waldzustandserhebung, sondern auch Informationen zur Entwicklung der Luftschadstoffsituation in Rheinland-Pfalz und zu den Ursache-Wirkungs-zusammenhängen. Dargestellt werden Maßnahmen zur Verbesserung der Luftschadstoffbelastung und zur Stabilisierung der Waldökosysteme.