Nach der relativ feuchten Periode zwischen den Jahren 2000 und Mitte 2003 mit hohen Grundwasserständen und den landesweiten Problemen der „nassen Keller“ befinden wir uns seit dem trockenen und heißen Sommer 2003 in einer Trockenperiode mit einem Rückgang von Quellschüttungen und Grundwasserständen deutlich unter die vieljährigen Mittelwerte. Maßgebend für die Grundwasserneubildung sind die Niederschläge im hydrologischen Winterhalbjahr von November bis April.
Die mittlere Hochwasserabflussspende MHQ und die Abflussspenden ausgewählter Jährlichkeiten wurden für die Landesfläche von Rheinland-Pfalz für alle Einzugsgebiete größer 10 km² regionalisiert. Grundlage hierfür waren die statistisch ermittelten Hochwasserwahrscheinlichkeiten an ca. 100 Pegeln und die verschiedenen Eigenschaften der Pegeleinzugsgebiete, sogenannte Geofaktoren.
Im Rahmen des Hochwasserschutzes kann häufig die Schaffung von neuem Retentionsraum notwendig werden. Dabei fallen erhebliche Mengen Sediment/Baggergut an, dessen wirtschaftliche Weiterverwendung bzw. Entsorgung von erheblicher Bedeutung für die Gesamtkosten des präventiven Hochwasserschutzes ist. Die bisherigen Untersuchungen an mehreren Moselstandorten haben gezeigt, dass eine Kontamination der Ufer- und Flusssedimente der Mosel mit PAK zu besorgen ist. Die Entsorgung des Baggergutes als Sonderabfall wäre mit beträchtlichen zusätzl. Kosten verbunden. Ziel ist die Klärung der Herkunft, der Verbreitung, sowie des Gefährdungspotenzials der mit PAK kontaminierten Sedimenten an der Mosel.