Informationsdienst zu Windenergieanlagen, Bioenergieanlagen, Fotovoltaikanlagen und Wasserkraftanlagen>500 kW Nennleistung im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord: geplante, beantragte, genehmigte und realisierte Anlagen mit Angaben zum Standort, zum Typ inkl. Nennleistung und Daten zur Planung, Antragstellung, Genehmigung und Inbetriebnahme
Informationsdienst zu Windenergieanlagen, Windkraftanlagen im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord: geplante, beantragte, genehmigte und realisierte Anlagen mit Angaben zum Standort (Gemeinde, Verbandsgemeinde, Kreis, X/Y-Koordinate UTM) zum Typ, inkl. Nennleistung, Nabenhöhe, Rotordurchmesser, Gesamthöhe, Daten zur Planung, Antragstellung, Genehmigung und Inbetriebnahme
Der Referenzertrag der jeweiligen Windenergieanlage ist ein maßgebendes Kriterium für die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Anlage an dem einzelnen Anlagenstandort. Für das im Windatlas verwendete Windmodell wurde der Referenzertrag für eine moderne Windenergieanlage der 3 MW-Klasse mit einer Nabenhöhe von 140 m über Grund berechnet. Zur Berücksichtigung der Höhe der einzelnen Windenergieanlagenstandorte wurde eine Luftdichtekorrektur der Leistungskennlinie für jeden Berechnungspunkt bei einer Auflösung von 50 m x 50 m durchgeführt. In der nebenstehenden Karte ist die Verteilung von Flächen mit einem Referenzertrag von 80 % auf einer Höhe von 140 m über Grund ausgewiesen.
In Deutschland nehmen derzeit Betreiber von rund 1800 Anlagen am Emissionshandel teil. Es sind insbesondere alle großen Feuerungsanlagen (mit mehr als 20 Megawatt Feuerungswärmeleistung) sowie die größeren Anlagen der energieintensiven Industrie, wie Stahlwerke, Raffinerien und Zementwerke. Seit dem Jahr 2013 sind über CO2 hinaus weitere Treibhausgase und Branchen einbezogen. Seit 2012 ist auch der Flugverkehr, soweit er EU-Flughäfen berührt, in den Emissionshandel einbezogen.
Emissionshandel
Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument, mit dem das Klima geschützt werden soll. Die Treibhausgas-Emissionen emissionshandelspflichtiger Anlagen werden auf eine Gesamtmenge – das sogenannte "Cap" – begrenzt und in Form handelbarer Rechte (Berechtigungen) ausgegeben. Wer die Luft mit Treibhausgasen belastet, benötigt hierzu Rechte. Je weniger Emissionen, desto wirtschaftlicher also für ein Unternehmen. Wer seine Treibhausgas-Emissionen reduziert, kann die entsprechend weniger benötigten Rechte verkaufen. Emissionshandel ist also der Handel mit Rechten zum Ausstoß von Treibhausgasen. Er gehört zu den sogenannten Kyoto-Mechanismen. Im Januar 2005 wurde der Emissionshandel in der Europäischen Union eingeführt. Das Kyoto-Protokoll erlaubt auch den internationalen Handel mit Treibhausgasen.
Der WMS Windatlas RLP enthält Karten zur jährlichen mittleren Windgeschwindigkeit. Diese basieren auf der Grundlage des Modells F.O.Wind und Echtdaten von 356 Windenergieanlagen.