Das Forstliche Umweltmonitoring ist ein bundes- und europaweit abgestimmtes System zur fortlaufenden Überwachung der Waldökosysteme und ihrer Belastung durch natürliche und anthropogene Stressfaktoren. Zum einen werden an einem landesweiten Gitternetz für das Land repräsentative Informationen zum Waldzustand und dessen Entwicklung erhoben (Waldzustandserhebung, Waldbodenzustandserhebung, Waldernährungserhebung). Zum anderen erfolgen an ausgewählten Dauerbeobachtungsflächen eingehende Untersuchungen zur Analyse der Ursache-Wirkungszusammenhänge und der in den Waldökosystemen ablaufenden Prozesse. Erfasst werden Belastungsfaktoren wie Luftschadstoffe, Witterungsverläufe, Insekten- oder Pilzbefall, der Wasser- und Bioelementhaushalt sowie eine Vielzahl von Vitalitätsindikatoren.
Diese Datenbankanwendung des Ministeriums für Umwelt und Forsten ermöglicht die Abgabe von Eigenüberwachungsberichten gemäß der Eigenüberwachungsverordnung EÜVOA über das Internet
Aktualität der Daten:
seit 01.01.1998 , gegenwärtige Aktualität unklar
Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE) sind nach § 7 Landesabfallwirtschaftsgesetz (LAbfWG) verpflichtet, jährlich Bilanzen über Art, Menge und Verbleib der ihnen überlassenen verwerteten und beseitigten Abfälle zu erstellen. Das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht führt diese Einzelbilanzen mit Hilfe der DV-Anwendung ABIS in einer Datenbank zusammen und erstellt daraus die Landesabfallbilanz, Teil Siedlungsabfall.
Kataster der vom Emissionshandel ab 2005 betroffenen Anlagen mit Informationen über die Art der Anlagen und deren CO2-Emissionen in den Jahren 200,2001 und 2002; Zuteilungsbescheide der DEHSt beim Umweltbundesamt
IVU steht für eine Richtlinie der EU zur integrierten Vermeidung von Umwelteinwirkungen (d.h. sowohl Luft, als auch Abwasser); dies betrifft bestimmte Anlagenarten und bestimmte emittierte Stoffe (auch Klimagase). Wenn solche Anlagen bei Emissionen bestimmte Massenströme überschreiten, kommen sie in das EPER (European Pollution Emissions Register) und müssen nach Brüssel gemeldet werden und werden von der EU öffentlich bekannt gemacht.
Aktualität der Daten:
seit 01.10.2006 , gegenwärtige Aktualität unklar
Erfassung der Inventurdaten für den Kleinprivatwald.
Erhebungsdaten: Baumarten, Alter, Flächenanteil, Entwicklungsphase der Baumrten, potenzielles Holzproduktziel, BHD-Gruppe des ausscheidenden Bestandes, Befahrbarkeit, Vorrat, Zuwachs, Möglichkeiten der Waldentwicklung, Waldfunktionen, Umweltvorsorgemaßnahmen, Erfassung der Wege.
Die Ergebnisse sollen die Waldentwicklung im Kleinprivatwald transparent machen sowie die Abschätzung eines potentiellen Holzaufkommens ermöglichen.
Inventureinheit ist die Gemarkung. Auf eine besitzerorientierte Erfassung wird aus Datenschutzgründen sowie aus Gründen der Praktikabilität und des Arbeitsfortschritts bewusst verzichtet.