Das landesweite Biotopkataster, das den aktuellen Stand der amtlichen Biotope wiedergeben soll, wurde zuletzt 2006 – 2011 erhoben. Die Daten wurden lagegenau mit hochauflösenden Luftbilder (25 cm) erfasst und digitalisiert und mit den Flurstücksgrenzen referenziert („ALK- konform“). Die Daten wurden nach der Geländeaufnahme mit dem Biotoptypenschlüssel in GISPAD digitalisiert (Grafik und Sachdaten), qualitätsgeprüft und in die zentrale OSIRIS Datenbank überführt, von wo sie über das LANIS der Öffentlichkeit bereitgestellt werden. Über das Biotopkataster werden auch die gesetzlich geschützten Biotope nach §30 (Bundesnaturschutzgesetz) und die FFH- Lebensräume geführt.
Kartieranleitungen und weiteres Informationsmaterial finden sie um LANIS unter "Osiris-Ablage"
Im Rahmen der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie werden Hochwassergefahrenkarten erstellt und in einem sechsjährigen Zyklus überarbeitet. Bei den Daten zu den vom Hochwasser im Juli 2021 betroffenen Gebieten handelt es sich um vorläufige Daten.
Der WMS Windatlas RLP enthält Karten zur jährlichen mittleren Windgeschwindigkeit. Diese basieren auf der Grundlage des Modells F.O.Wind und Echtdaten von 356 Windenergieanlagen.
Im Rahmen des Hochwasserschutzes kann häufig die Schaffung von neuem Retentionsraum notwendig werden. Dabei fallen erhebliche Mengen Sediment/Baggergut an, dessen wirtschaftliche Weiterverwendung bzw. Entsorgung von erheblicher Bedeutung für die Gesamtkosten des präventiven Hochwasserschutzes ist. Die bisherigen Untersuchungen an mehreren Moselstandorten haben gezeigt, dass eine Kontamination der Ufer- und Flusssedimente der Mosel mit PAK zu besorgen ist. Die Entsorgung des Baggergutes als Sonderabfall wäre mit beträchtlichen zusätzl. Kosten verbunden. Ziel ist die Klärung der Herkunft, der Verbreitung, sowie des Gefährdungspotenzials der mit PAK kontaminierten Sedimenten an der Mosel.
Aufzeigen der Übernutzung der Abfluss- und Retentionsbereiche, der Beeinträchtigung des Abflussgeschehens, des Verlusts von Lebensraumqualitäten und der fehlenden Anpassung der Ortschaften an das Umfeld mit dem Rhein und Aufzeigen von Wegen zur Verbesserung der Umwelt- und der wasserwirtschaftlichen Situation (Hochwasserschutz)