Die Sturzflutgefahrenkarten zeigen die Wassertiefen, die Fließgeschwindigkeiten und die Fließrichtungen von oberflächlich abfließendem Wasser infolge von Starkregenereignissen. Dafür werden drei Szenarien mit unterschiedlicher Niederschlagshöhe und -dauer betrachtet: ein außergewöhnliches Starkregenereignis (SRI 7) mit einer Regenmenge von ca. 40 - 47 mm in einer Stunde, ein extremes Starkregenereignis (SRI 10) mit einer Regenmenge von ca. 80 - 94 mm in einer Stunde und ein extremes Starkregenereignis (SRI 10) mit einer Regenmenge von ca. 124 - 136 mm in vier Stunden.
Mittlerer Jahresniederschlag in mm (Bezugszeitraum 1991 - 2020, Kalenderjahr). Datenbasis: HYRAS-DE-PRE v5.0 des Deutschen Wetterdienstes, Werte aggregiert und gemittelt.
Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die von der Oberrheinkonferenz koordiniert wird, werden Projekte der präventiven Störfallvorsorge und des abgestimmten Vorgehens im Störfall zwischen schweizerischen, französischen und deutschen Dienststellen bearbeitet.
Im Rahmen der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie werden Hochwassergefahrenkarten erstellt und in einem sechsjährigen Zyklus überarbeitet. Bei den Daten zu den vom Hochwasser im Juli 2021 betroffenen Gebieten handelt es sich um vorläufige Daten.
Die Aktion Blau wurde zum Markenzeichen in Rheinland-Pfalz für integrierte und nachhaltige Wasserwirtschaft. Diese Veröffentlichung stellt im ersten Teil alle Programme, Strategien und wegweisende Projekte vor. Im zweiten Teil werden beispielhafte Projekte der Aktion Blau vor Ort der letzten 10 Jahre dargestellt.
Quantifizierung der Stickstoff- und Phosphoreinträge ins Grundwasser und in die Oberflächengewässer in Rheinland-Pfalz mit eintragspfadbezogener und regionaler Differenzierung.
Nach der relativ feuchten Periode zwischen den Jahren 2000 und Mitte 2003 mit hohen Grundwasserständen und den landesweiten Problemen der „nassen Keller“ befinden wir uns seit dem trockenen und heißen Sommer 2003 in einer Trockenperiode mit einem Rückgang von Quellschüttungen und Grundwasserständen deutlich unter die vieljährigen Mittelwerte. Maßgebend für die Grundwasserneubildung sind die Niederschläge im hydrologischen Winterhalbjahr von November bis April.
Im Rahmen des Hochwasserschutzes kann häufig die Schaffung von neuem Retentionsraum notwendig werden. Dabei fallen erhebliche Mengen Sediment/Baggergut an, dessen wirtschaftliche Weiterverwendung bzw. Entsorgung von erheblicher Bedeutung für die Gesamtkosten des präventiven Hochwasserschutzes ist. Die bisherigen Untersuchungen an mehreren Moselstandorten haben gezeigt, dass eine Kontamination der Ufer- und Flusssedimente der Mosel mit PAK zu besorgen ist. Die Entsorgung des Baggergutes als Sonderabfall wäre mit beträchtlichen zusätzl. Kosten verbunden. Ziel ist die Klärung der Herkunft, der Verbreitung, sowie des Gefährdungspotenzials der mit PAK kontaminierten Sedimenten an der Mosel.