Diese Karte stellt ein landesweites Ergebnis der VOR-ORT-Kartierung nach einem umfangreichen Bewertungsverfahren zur Gewässerstruktur an allen wasserwirtschaftlich bedeutsamen Gewässern. Die Gewässerstrukturgütekarte dokumentiert die Defizite und die Fortschritte bei der Wiederherstellung funktionsfähiger Gewässer.
Inventurdaten bezüglich der vorhandenen Waldfunktionen im Staatswald. Es werden zwei Gruppen von Waldfunktionen unterschieden: Waldfunktionen nach behördlich festgeschriebenen Verfahren (z. B. NSG, LSG, WasserSchutzG, FFH-Gebiete..) Waldfunktionen ohne behördlich festgeschriebene Verfahren (z. B. Bodenschutzwald, Erholungswald, Lärmschutzwald).
Entsorgungsanlagen für gefährliche Abfälle in Rheinland-Pfalz. Es besteht eine "Andienungspflicht an die SAM" Sonderabfall-Management Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH; d. h. die SAM weist gemäß den zu entsorgenden Stoffen eine geeignete Anlage zu. Ergänzt durch die Auflistung von Zwischenlagern und Anlagen, die weitere Abfallarten wie z. B. Asbest und Teer annehmen.
"PRTR" steht für" Pollutant Release and Transfer Register".
Das ist ein europäisches Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister. Diese Berichterstattung erfolgt ab 2008 jährlich, beginnend für das Berichtsjahr 2007. Die Berichterstattung betrifft Betriebsstätten, die eine berichtspflichtige Tätigkeit ausüben und bei einzelnen Schadstoffen die zugehörigen Schwellenwerte überschreiten.
Die PRTR-Berichtspflicht informiert online über die - Freisetzung von Schadstoffen in Luft, Wasser und Boden, - die Verbringung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen, - die Entsorgung von Schadstoffen ins Abwasser, das in externen Kläranlagen eingeleitet wird.
In Deutschland nehmen derzeit Betreiber von rund 1800 Anlagen am Emissionshandel teil. Es sind insbesondere alle großen Feuerungsanlagen (mit mehr als 20 Megawatt Feuerungswärmeleistung) sowie die größeren Anlagen der energieintensiven Industrie, wie Stahlwerke, Raffinerien und Zementwerke. Seit dem Jahr 2013 sind über CO2 hinaus weitere Treibhausgase und Branchen einbezogen. Seit 2012 ist auch der Flugverkehr, soweit er EU-Flughäfen berührt, in den Emissionshandel einbezogen.
Emissionshandel
Der Emissionshandel ist ein marktwirtschaftliches Instrument, mit dem das Klima geschützt werden soll. Die Treibhausgas-Emissionen emissionshandelspflichtiger Anlagen werden auf eine Gesamtmenge – das sogenannte "Cap" – begrenzt und in Form handelbarer Rechte (Berechtigungen) ausgegeben. Wer die Luft mit Treibhausgasen belastet, benötigt hierzu Rechte. Je weniger Emissionen, desto wirtschaftlicher also für ein Unternehmen. Wer seine Treibhausgas-Emissionen reduziert, kann die entsprechend weniger benötigten Rechte verkaufen. Emissionshandel ist also der Handel mit Rechten zum Ausstoß von Treibhausgasen. Er gehört zu den sogenannten Kyoto-Mechanismen. Im Januar 2005 wurde der Emissionshandel in der Europäischen Union eingeführt. Das Kyoto-Protokoll erlaubt auch den internationalen Handel mit Treibhausgasen.