Das Messnetz besteht z. Zt. aus 706 Beobachtungsrohren und Brunnen sowie 86 Quellen, an denen die Grundwasserstände bzw. Quellschüttungen regelmäßig einmal pro Woche gemessen werden.
Die Sturzflutgefahrenkarten zeigen die Wassertiefen, die Fließgeschwindigkeiten und die Fließrichtungen von oberflächlich abfließendem Wasser infolge von Starkregenereignissen. Dafür werden drei Szenarien mit unterschiedlicher Niederschlagshöhe und -dauer betrachtet: ein außergewöhnliches Starkregenereignis (SRI 7) mit einer Regenmenge von ca. 40 - 47 mm in einer Stunde, ein extremes Starkregenereignis (SRI 10) mit einer Regenmenge von ca. 80 - 94 mm in einer Stunde und ein extremes Starkregenereignis (SRI 10) mit einer Regenmenge von ca. 124 - 136 mm in vier Stunden.
Im Rahmen der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie werden Hochwassergefahrenkarten erstellt und in einem sechsjährigen Zyklus überarbeitet. Bei den Daten zu den vom Hochwasser im Juli 2021 betroffenen Gebieten handelt es sich um vorläufige Daten.
Für ca. 130 Pegel des rheinland-pfälzischen Landesmessnetzes liegen statistisch ermittelte Hochwasserwahrscheinlichkeiten vor. Die Pegelstatistiken dienen als Grundlage für die Festlegung von Bemessungsabflüssen, zum Beispiel für die Ausweisung von Überschwemmungsgebieten.
Messergebnisse aus der Untersuchung von repräsentativen Lebensmitteln auf Schadstoffe zur Ermittlung von durchschnittlichen Aufnahmemengen von Pestiziden, Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen